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Untersuchungs­verfahren

Präzise Diagnostik

In unserer Praxis für Pneumologie in Hamburg-Harburg legen wir großen Wert auf eine moderne medizinische Ausstattung nach neuen und wissenschaftlich bewährten Standards. Unser Ziel ist es, dass Sie in unserer Praxis beste medizinische Betreuung erleben und auf höchstem Niveau behandelt werden können.

Um Ihnen ein breites Spektrum an Behandlungs-, Diagnose und Präventionsmöglichkeiten von Lungen- und Atemwegserkrankungen zu bieten, arbeiten wir als Lungenfachärztinnen und -ärzte der Pneumologie Süderelbe mit den nachfolgenden Verfahren und Geräten.

Atemwegs­untersuchungen

Bodyplethysmographie

Die Bodyplethysmographie ist ein präzises Verfahren zur Messung des Lungenvolumens und des Atemwegswiderstands und wird häufig zur Diagnose von Atemwegserkrankungen wie Asthma oder COPD eingesetzt. Dabei sitzen die Patienten in einer luftdichten Kabine, während sie gezielt ein- und ausatmen. Durch Druck- und Volumenmessungen lassen sich genaue Aussagen über die Lungenfunktion treffen und frühzeitig Einschränkungen der Atemwege erkennen.

Blutgasanalyse

Die Blutgasanalyse ist ein wichtiges Verfahren zur Messung des Sauerstoff- und Kohlendioxidgehalts sowie des pH-Werts im Blut und zeigt, wie gut der Körper mit Sauerstoff versorgt wird und CO₂ abtransportiert. Diese Untersuchung hilft, Störungen im Säure-Basen-Haushalt und Atemprobleme frühzeitig zu erkennen, die beispielsweise bei Erkrankungen wie COPD oder Asthma auftreten können. Die Analyse erfolgt durch eine kleine Blutprobe.

Bronchialer Provokationstest

Der bronchiale Provokationstest dient dazu, die Reizempfindlichkeit der Atemwege zu überprüfen und ist ein wichtiges Diagnoseverfahren bei Verdacht auf Asthma. Dabei inhaliert der Patient spezielle Substanzen in steigender Dosierung, die bei empfindlichen Atemwegen eine Verengung auslösen können. Durch Messung der Lungenfunktion vor und nach der Inhalation lässt sich feststellen, ob eine Überempfindlichkeit der Bronchien vorliegt, was zur Diagnose und Therapieanpassung beiträgt.

Diffusions­kapazitäts­messung

Die Diffusionskapazitätsmessung untersucht, wie gut die Lunge Sauerstoff aus der eingeatmeten Luft ins Blut überträgt, und ist besonders hilfreich bei der Diagnose von Lungenerkrankungen wie Lungenfibrose oder COPD. Der Patient atmet dabei ein spezielles Gasgemisch ein, und die Konzentration des Gases wird vor und nach der Einatmung gemessen. So kann genau bestimmt werden, ob die Sauerstoffaufnahme durch die Lungenbläschen beeinträchtigt ist, was wichtige Hinweise für die Therapieplanung liefert.

Stickoxidmessung (FeNO-Messung)

Die Stickoxidmessung, auch FeNO-Messung genannt, ermittelt die Konzentration von Stickstoffmonoxid (NO) in der ausgeatmeten Luft und gibt Aufschluss über Entzündungen in den Atemwegen. Eine erhöhte Stickoxidkonzentration kann oft auf allergisches oder eosinophiles Asthma hindeuten und helfen, die Entzündungsaktivität zu überwachen. Die Untersuchung dauert nur wenige Minuten und unterstützt die genaue Anpassung der Asthmatherapie.

Obwohl diese Messung in der Diagnose und Verlaufsbeobachtung bei obstruktiven Lungenerkrankungen sehr wichtig ist, gehört es leider nicht zu den Kassenleistungen und muss als IGeL-Leistung abgerechnet werden.

Belastungs­untersuchungen

Spiroergometire

Die Ergospirometrie, auch Spiroergometrie genannt, kombiniert die Messung der Atemgase mit einer Belastungsuntersuchung und analysiert, wie Herz, Lunge und Muskeln bei körperlicher Aktivität zusammenarbeiten. Dabei atmet der Patient unter steigender Belastung (z. B. auf dem Laufband oder Ergometer) in ein spezielles Gerät, das Sauerstoffaufnahme und Kohlendioxidausstoß misst. Diese Untersuchung wird eingesetzt, um Belastungsgrenzen festzustellen, die Ursachen von Atemnot zu klären und die Leistungsfähigkeit bei Erkrankungen wie Herzinsuffizienz oder chronischen Lungenerkrankungen zu bewerten.

Blutabnahme

Allergologische Untersuchungen

Spezielle Allergieanamnese

Bei einer Allergieanamnese führen wir mit Ihnen ein gezieltes Gespräch zur Ermittlung allergischer Beschwerden und möglicher Auslöser wie Pollen, Hausstaub, Tierhaare oder Nahrungsmittel. Dabei werden neben aktuellen Symptomen auch frühere allergische Reaktionen, familiäre Vorbelastungen und der Lebensstil besprochen, um ein umfassendes Bild der Allergiegeschichte zu gewinnen. Diese Informationen sind entscheidend, um gezielte Tests und passende Behandlungsstrategien, wie Hyposensibilisierung oder allergenvermeidende Maßnahmen, zu planen.

Prick-Test

Der Prick-Test ist ein bewährtes Verfahren zur Diagnose von Atemwegsallergien, beispielsweise gegen Pollen, Hausstaubmilben oder Tierhaare. Bei diesem Hauttest werden kleine Mengen verschiedener Allergene auf die Haut aufgetragen und die Haut leicht angeritzt, sodass die Substanzen eindringen können. Innerhalb von 15-20 Minuten zeigt sich bei einer bestehenden Allergie eine kleine Rötung oder Quaddelbildung an der Teststelle, was Rückschlüsse auf die allergieauslösenden Stoffe ermöglicht.

Spezifisches IgE und RAST

Spezielle Laboruntersuchungen wie die Messung von spezifischem IgE und der RAST-Test (Radio-Allergo-Sorbent-Test) helfen dabei, Allergien auf molekularer Ebene zu diagnostizieren. Hier messen wir das Vorhandensein und die Menge spezifischer IgE-Antikörper gegen bestimmte Allergene in Ihrem Blut, wodurch eine gezielte Identifikation von Allergieauslösern wie Pollen, Tierhaaren oder Nahrungsmitteln möglich wird. Diese Blutuntersuchungen sind besonders hilfreich, wenn Hauttests wie der Prick-Test nicht durchgeführt werden können, und unterstützen die präzise Anpassung von Therapieansätzen wie Hyposensibilisierung.

Bei Infektionen der Atemwege

Untersuchung des Sputums

Die Untersuchung des Sputums (Auswurf) dient zur Analyse von Schleim, der aus den unteren Atemwegen kommt, und hilft bei der Diagnose von Infektionen, Entzündungen oder anderen Lungenerkrankungen wie Asthma, COPD oder Bronchitis. Dabei wird das Sputum auf Erreger wie Bakterien, Viren oder Pilze sowie auf entzündliche Zellen untersucht, um gezielte Rückschlüsse auf die Ursache der Atemwegserkrankung zu ziehen. Diese Untersuchung unterstützt eine präzise Therapieplanung, da sie Aufschluss darüber gibt, ob und welche entzündungshemmenden Behandlungen notwendig sind.

Vor allen Schritten in Ihrer Diagnostik und Behandlung erhalten Sie von unserem erfahrenen Team eine umfassende Beratung und Aufklärung. Bei Fragen Ihrer Seite möchten wir stets die Ansprechpartner Ihres Vertrauens sein. Sprechen Sie uns bei Ihrem nächsten Termin in der Pneumologie Süderelbe mit Ihren Fragen rund um unsere Behandlungs- und Diagnoseverfahren an.

Untersuchung auf aktive oder latente Tuberkulose

Tuberkulose ist eine ernstzunehmende und hochansteckende bakterielle Infektion, die vor allem die Lunge befällt, aber auch andere Organe betreffen kann. Durch die Untersuchung auf aktive oder latente Tuberkulose können wir feststellen, ob eine bestehende Infektion vorliegt oder ob jemand mit den Erregern in Kontakt gekommen ist, ohne Symptome zu zeigen.

Dabei setzen wir unterschiedliche Tests ein, wie z. B. die Untersuchung von Sputumproben (Auswurf) oder Blutuntersuchungen, um festzustellen, ob die Tuberkulosebakterien aktiv sind oder sich im Körper verborgen halten. Eine frühzeitige Diagnose ist entscheidend, um eine geeignete Behandlung einzuleiten und die Ausbreitung der Krankheit zu verhindern

Schlafmedizinische Untersuchung

Ambulante Polygraphie

Die ambulante Polygraphie ist ein hilfreiches diagnostisches Verfahren zur Untersuchung von Schlafstörungen. Im Gegensatz zur stationären Schlaflabordiagnostik ermöglicht diese Untersuchung die Messung verschiedener physiologischer Parameter während des Schlafs in Ihrer gewohnten Umgebung. Sie erfasst unter anderem die Atemfrequenz, den Sauerstoffgehalt im Blut und die Bewegungen des Körpers, um Schlafapnoen oder andere Schlafstörungen zu diagnostizieren.

Diese Untersuchung ist besonders für Patienten geeignet, bei denen der Verdacht auf eine obstruktive Schlafapnoe oder andere respiratorische Schlafstörungen besteht. Die Polygraphie liefert präzise Daten, die uns helfen, eine gezielte Diagnose zu stellen und eine geeignete Behandlung zu planen.

Novel coronavirus 2019 nCoV pcr diagnostics kit. This is RT-PCR kit to detect presence of 2019-nCoV or covid-19 virus in samples of patients. In vitro diagnostic test, real-time RT PCR technology

Point-of-Care-Tests

Entzündungsmarker

Entzündungsmarker wie C-reaktives Protein (CRP) können uns wertvolle Informationen über den Zustand Ihrer Atemwege und Lunge liefern. Ein erhöhter Entzündungswert kann häufig auf Bronchieektasen und Ihren spezifischen Schweregrad hindeuten.

Durch die Messung dieser Marker können wir frühzeitig erkennen, ob eine Entzündung vorliegt und welche Art von Therapie erforderlich ist. Dies ermöglicht eine gezielte Behandlung, die die Heilung unterstützt und das Risiko von Komplikationen verringert.

Lungenembolie

Ein POCT (Point-of-Care-Testing) für D-Dimere in der Arztpraxis ermöglicht schnelle Ergebnisse, oft innerhalb weniger Minuten. Das ist besonders hilfreich, um gefährliche Blutgerinnsel wie Thrombosen oder Lungenembolien rasch auszuschließen. Für Patientinnen und Patienten bedeutet das eine zeitnahe Klärung ihrer Beschwerden, da keine langen Wartezeiten auf Laborergebnisse entstehen. Der Arzt oder die Ärztin kann sofort über weitere diagnostische Schritte oder eine Behandlung entscheiden. Ein negativer D-Dimer-Test bietet dabei eine hohe Sicherheit, dass keine akute Gerinnungsstörung vorliegt. Dadurch werden unnötige Untersuchungen vermieden, Unsicherheiten reduziert und in akuten Situationen kann ein solches Verfahren sogar lebensrettend sein.

Herzinfarkt

Ein POCT (Point-of-Care-Testing) für BNP, CK und Troponin T in der Arztpraxis ermöglicht eine schnelle Diagnose von Herzproblemen, oft innerhalb weniger Minuten. Für Patientinnen und Patienten bedeutet das, dass akute Beschwerden wie Atemnot, Brustschmerzen oder Herzrasen rasch abgeklärt werden können. BNP hilft bei der Diagnose von Herzinsuffizienz, CK weist auf Muskelschäden hin, und Troponin T ist ein wichtiger Marker für Herzinfarkte. Durch die schnelle Verfügbarkeit der Ergebnisse können Ärztinnen und Ärzte sofort geeignete Maßnahmen einleiten, was in Notfallsituationen lebensrettend sein kann. Zudem erspart es oft unnötige Wartezeiten oder Überweisungen.

Radiologische Diagnostik

Röntgen-Thorax

Ein Röntgen des Thorax (Brustkorb) ist eine grundlegende Untersuchung zur Beurteilung der Lungen- und Herzgesundheit. Diese bildgebende Methode ermöglicht es, Veränderungen in den Lungen, Bronchien oder im Bereich des Herzens zu erkennen, die auf eine Vielzahl von Erkrankungen hinweisen können, wie zum Beispiel Lungenentzündungen, Tumore, chronische Lungenerkrankungen oder Herzprobleme.

Durch das Röntgen des Thorax können wir gezielt nach Auffälligkeiten suchen, die weiteren diagnostischen Untersuchungen bedürfen, um dann eine präzise Behandlung einzuleiten.

Neues von der Pneumologie Süderelbe

Immer bestens informiert: Hier erfahren Sie Neues aus unserer pneumologischen Praxis in Hamburg-Harburg, von der Urlaubsvertretung bis zu neuen Therapien.

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